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Vergangene Woche haben sowohl die US-Energiebehörde EIA wie auch die Internationale Energieagentur IEA in ihren Monatsberichten für das Jahr 2026 weiterhin eine Überversorgung der Erdölmarktes in Aussicht gestellt. 

Trotz der prognostizierten Überversorgung gibt es erste Gerüchte aus OPEC+-Kreisen, dass die acht Länder der Allianz, die ihre Fördermengen seit Anfang 2024 freiwillig über die Vorgaben hinaus gedrosselt haben, diese Kürzungen ab April wieder aufheben dürften. Ein offizieller Entscheid dazu wird voraussichtlich am 1. März gefällt.

Diesen preisdämpfenden Erwartungen steht die nach wie vor angespannte geopolitische Lage gegenüber. In Genf werden die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran fortgesetzt. Analysten sehen darin allerdings wenig Chancen auf Erfolge, es könnte sich auch um die «Ruhe vor dem Sturm» handeln. Auch im Hinblick auf die trilateralen Verhandlungen zwischen den USA, Russland und der Ukraine über ein Friedens-Abkommen für die Ukraine sind die Hoffnungen auf eine Einigung nicht besonders gross. Meldungen aus Genf über ausbleibende Fortschritte bei den Gesprächen zwischen den USA und Iran sowie zur Ukraine könnten zur Wochenmitte über die geopolitische Risikoprämie schliesslich die Ölpreise an ICE und NYMEX beeinflussen.

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